Routinen
Routinen sind wiederkehrende Tagesblöcke. Du legst einmal fest, was darin passiert, und musst das dann nicht mehr jeden Tag neu entscheiden.
Das ist der Kern der App. Wenn du nur Routinen benutzt, hast du schon den größten Teil.
Das klingt simpel, macht aber einen großen Unterschied. Wenn der Kopf schon voll ist oder die Energie gering, ist „überlegen was als nächstes kommt" eine echte Hürde. Routinen nehmen diese Hürde weg.
Wie es sich im Alltag anfühlt
Du legst die Routine einmal an, an einem Tag wo du Luft hast. Danach öffnest du im Alltag nur die App. Sie zeigt dir den nächsten offenen Schritt. Du musst nicht sortieren oder dich erinnern, wo du warst. Du machst den Schritt, hakst ab, weiter.
Beispiele
- Morgenroutine
- Abend runterfahren
- Mittagspause
- Nach Hause kommen
- Workout
- Küche reset
Wie lang darf eine Routine sein?
Am Anfang: 3 bis 6 Schritte. Nicht mehr.
Wenn eine Routine sich zu groß anfühlt, wird sie nicht gestartet. Das ist kein Versagen, das ist Biologie. Lieber 3 Schritte die funktionieren als 12 die nie gestartet werden.
An schlechten Tagen
Manchmal reicht die Energie nicht mal für Schritt 1. Dann gilt: Mach nur den ersten Schritt. Wasser trinken, Jacke aufhängen, eine Sache wegräumen. Das reicht für heute. Angefangen zählt.
Routine und Ablauf
Die Routine ist der Block, also zum Beispiel die Morgenroutine. Der Ablauf ist die Schrittfolge darin, also „Bad" oder „Frühstück". Abläufe kannst du in mehreren Routinen verwenden. Mehr dazu auf der Abläufe-Seite.
Wenn Routinen nicht funktionieren
Das passiert. Mögliche Gründe:
| Problem | Was hilft |
|---|---|
| Routine fühlt sich zu lang an | Auf 3 Schritte kürzen |
| Zeitpunkt passt nicht | Auf anderen Zeitpunkt verschieben |
| Schritte sind zu unkonkret | Konkreter formulieren, z.B. „5 Minuten spazieren" statt „Bewegung" |
| Es gibt keinen Auslöser | Routine an etwas hängen das sowieso passiert |
Mehr auf der Stolperfallen-Seite.


