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Abläufe

Abläufe sind wiederverwendbare Schrittfolgen. Du baust sie einmal und kannst sie in mehreren Routinen einsetzen.

Sie sind optional. Du brauchst sie erst, wenn du merkst, dass du dieselben Schritte immer wieder einträgst.

Was ist der Unterschied zur Routine?

Die Routine sagt, wann im Tag etwas passiert, zum Beispiel die Morgenroutine. Der Ablauf sagt, was genau passiert, Schritt für Schritt, also zum Beispiel „Bad" oder „Frühstück".

Die Routine ist der Rahmen, der Ablauf ist der Inhalt.

Wofür sind Abläufe nützlich?

Wenn du dieselben Schritte in mehreren Routinen hast, zum Beispiel Zähne putzen sowohl morgens als auch abends, dann baust du einen „Bad"-Ablauf und bindest ihn in beide Routinen ein. Wenn du etwas änderst, gilt es automatisch überall.

Beispiele

  • „Vor der Tür raus" (Schlüssel, Tasche, Jacke checken)
  • „Küche reset" (Geschirr weg, Herd prüfen, Müll checken)
  • „Bad" (Zähne putzen, Gesicht waschen)
  • „Nach Hause kommen" (Jacke weg, Schuhe aus, Tasche abstellen)

Wie lang?

5 bis 8 Schritte sind ein guter Rahmen. Wenn ein Ablauf zu lang wird, teile ihn in zwei kleinere auf.

Muss ich Abläufe benutzen?

Nein. Du kannst Schritte auch direkt in die Routine schreiben. Abläufe sind erst sinnvoll, wenn du merkst, dass du dieselben Dinge mehrfach einträgst. Bis dahin reichen direkte Schritte völlig.

Max Anton Schneider, Gründer von meinsystem.app

Max Anton Schneider

Gründer mit Asperger und ADHS

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